Bonnie

Ich kann nichts seh’n außer trübem Grau und kühlem Blau
und überhaupt nichts schmecken als Wüstenstaub.
Die Welt schweigt wie ein Grab, als wäre keiner mehr da,
aus dieser Totenstille schreist du mich an.
Hör deine Stimme, als sprächst du direkt hinter meinen Haaren,
riech dein Parfum, als lägst du direkt in meinen Armen.
Alles was ich möchte ist dich bis zum Tod
Und du willst nur n Fick aufm Klo.

Ich weiß nicht was mit dir los ist, mit dir oder mir.
Weiß nichtmal, ob ich dich schon los bin, oder mal wieder verlier.
Weiß nur du und ich, niemand wollt es,
doch war’n die Liebestollsten.
Hast mir beigebracht zu fliegen und dann ab zur 7. Wolke.
Aber kaum gelandet außer Landes, stutzt du mir die Flügel,
weil deine Frauenansicht glaubt wer Mann ist, müsse dich
betrügen.
Dabei tu ich nichts Falsches und du siehst in deiner Wut
nur dich unter mir leiden und dein Herz blutet, wegen den
verwunderlichsten
Stumpfsinnigkeiten. Es gibt keinen Grund, dass wir streiten,
doch Stunden verstreichen ohne einen Punkt den wir teilen.
Früher war’n wir Pferde stehl’n jetzt geh’n wir nichtmal n
Ponny klau’n,
obwohl du weißt, dass ein Clyde zum Leben seine Bonnie braucht.

Ich bin wie Clyde und ich wart, dass meine Bonnie kommt
und wenn Bonnie kommt zerreiß ich ihre Kleider
Es geht nicht weiter als zum Horizont,
also muss ich meinen Horizont erweitern.
Ich geh auf Distanz für dich du willst mich lieben kannst es nicht
und schmeißt n Stein in unser Glashaus damit es zusammen bricht.

Ich geh auf Distanz für dich du willst mich lieben kannst es nicht,
aber du kannst es nicht.

Ich bin wie Clyde…

Daniel Schütter

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