Dem Sohn der Stadt (um der Reise Willen)

Du gehst nur um der reise will’n
und weil Zeit allein nicht alle Wunden heilt.
Aus Frustration und Eigensinn,
wenn deine Heimat nicht deinen Kummer teilt.
Der Perlen Glanz vergilbt,
denn der Jung‘ verlässt die Perle.
Die Möwen schweigen still
und aus Burgen werden Bären

Ein Lebewohl dem Sohn der Stadt,
den sie vom Sohn zum Mann gemacht hat.
Eine Verneigung vor der Zeit,
in der Gewissheit das etwas bleibt.

Wir haben ein Leben geteilt Bett und Brot,
haben unsere Liebe geteilt zu Rap und Flows.
Zwischen geteilter Freude und geteilter Last,
reisend durch die Nacht, gemeinsam sind wir schwach.
Haben einander gehasst und einander vergeben,
nun lichtest du den Anker und segelst in ein anderes
Leben.
Doch immer dann wenn es regnet
zeigt dein Kompass nach Norden auch wenn du schon lange
an der Spree bist.
Wie oft hast du dieses Leben ohne Gnade provoziert,
dem Willen zum trotz ohne Scham und furcht agiert
man nimmt Schmerzen in Kauf, solange etwas passiert.

Ein Lebewohl…

Was für ein Moment, zwischen Kilometern und Sehnsucht,
2 große Rasthofpoeten und einer großen Furcht:
Die Furcht einen Riss zu finden und wir trinken
und rauchen ganz subtil.
Wir werden immer neben dir stehen, von Zukunft gibt es
nie zuviel.

Ein Lebewohl…

Tom Sawyer/Daniel Schütter

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