Grau in Grau

Es schaudert mich, die Blüte meines Augenblicks verwelkt
und die Frucht meiner Zeit wurde in graues Licht gestellt.
Eine verstaubte Schicht, die meine taube Sicht entstellt,
bis meine blinden Ohren nichts hören, als trauriges Gebell.

Du kippst die schwarze Milch in den weißen Kaffee,
nur Negativität gibt dir noch halt auf deinem Weg.
So zuckersüß schmeckt das Salz deiner Tränen,
du musst dich nur trau’n mit mir reisen zu gehen.

Und wenn die ganze Welt keine Farbe mehr trägt,
hat der Teufel in dir seinen Samen gesät.
Aus deinem Traum wurde nichts, als eine Grauzone.
Nimm meine Hand, es ist alles Okay.

Und die Welt steht still,
lass mich dir zeigen was ich ändern will,
hier ist es trister als im Gangsterfilm,
deswegen malen wir die Welt an,
Digga, die Welt steht still.

Es ist alles Grau in Grau,
die Welt war mal ein Augenschmaus für dich und mich,
aber ein Zauber raubt
den Flammen ihre Kraft und alles Licht erlischt.
Wäre es, du und ich gegen den Rest der Welt,
ich gäb‘ mein letztes Hemd und du deinen besten Pelz
und dann kaufen wir einen Eimer voll Farbe
und streichen zusammen die Welt wie sie uns am besten
gefällt.

Und die Welt steht still…

Daniel Schütter

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